Schwangerenvorsorge und Wunschleistungen

Für viele bedeutet eine Schwangerschaft die Vollendung des Glücks. Während der neun Monate haben die werdenden Eltern Zeit sich auf das Baby vorzubereiten. Es sind wesentliche Vorkehrungen zu treffen. Auch regelmäßige Besuche beim Frauenarzt sind in diesen Monaten einzuplanen. Vom Mutterpass bis hin zu wichtigen Untersuchungen, welche die Gesundheit des Babys kontrollieren sind weitere Wunschleistungen möglich, die wir in unserer Praxis in Bonn durchführen.

Mutterpass:

Der Mutterpass wird ausgestellt, sobald eine Schwangerschaft von uns bestätigt ist. In der Regel stellen wir Ihnen den Mutterpass sofort nach Feststellung der Schwangerschaft aus. Der Mutterpass begleitet Sie in den neun Monaten bis zur Geburt. In ihm werden alle Ereignisse und Untersuchungen genau dokumentiert. Während der Schwangerschaft sollten Sie den Pass stets bei sich tragen, so dass bei einem Notfall schnell und richtig reagiert werden kann.

Zu den Routineuntersuchungen, die im Mutterpass dokumentiert werden zählen:

– Untersuchungstermine
– Ultraschalluntersuchungen
– Screening 9. bis 12. Schwangerschaftswoche
– Screening 19. bis 22. Schwangerschaftswoche
– Screening 29. bis 32. Schwangerschaftswoche
*Screening bedeutet eine ausführliche Ultraschalluntersuchung, welche die Gesundheit des Babys kontrolliert

Basis Ultraschall in der 20. Schwangerschaftswoche

Bei der Ultraschalluntersuchung kann die Größe des Kopfes sowie die Größe der Oberschenkel und des Bauchs festgestellt werden. Es gibt Erweiterungen, die den Kopf, Kleinhirn, Hirnkammern, Bauchdecke, Brustkorb, Herz, Magen, Harnblase Rücken/Wirbelsäule, Lage und Größe feststellen. Um diese Untersuchungen durchzuführen, bedarf es einer gesonderten Qualifikation. Unsere Praxis in Bonn ist berechtigt, diese Untersuchungen durchzuführen und Ihnen somit alle Möglichkeiten zu gewährleisten, welche die Feststellung der Gesundheit des Kindes begünstigen. Die erweiterten Ultraschalluntersuchungen unterliegen der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen, so dass keine weiteren Kosten auf Sie zukommen.

CTG-Kontrollen

Mit einer CTG-Kontrolle wird versucht, eine Beurteilung über den aktuellen Zustand des Kindes herzustellen. Mit CTG-Kontrollen lassen sich Herztöne erkennen oder eine Wehenaufzeichnung durchführen. Zur Bestimmung der Herzfrequenz werden die Abstände zwischen zwei Herzschlägen auf die Anzahl der Herzschläge pro Minute errechnet. CTG-Kontrollen werden ebenfalls zur Wehenaufzeichnung eingesetzt, wobei auf der Bauchdecke der Mutter ein Gurt befestigt wird. Bei Risikoschwangerschaften können CTG-Kontrollen wesentliche Auskunft über den aktuellen Zustand des Kindes vermitteln.

Serologische Untersuchungen

Zur Vorsorge werden serologische Untersuchungen durchgeführt und im Mutterpass genau dokumentiert. Es handelt sich dabei um Blutuntersuchungen sowie Urintests. Da die Untersuchung der Vorsorge gilt, werden serologische Untersuchungen von der Krankenkasse übernommen.

Auf Wunsch gibt es die Möglichkeit weitere Untersuchungen oder zusätzliche Ultraschalluntersuchungen durchführen zu lassen:

– eine Untersuchung Babywatch: 22,15 Euro
– 1 Doppler Untersuchung 24SSW: 63,52 Euro
– 3D/4D Ultraschall: 79,09 Euro

Wir stellen Ihnen in unserer Praxis in Bonn mögliche Pakete zusammen, die wie folgt aussehen:
Ultraschall Paket 1: sechs Schwangerschaftsultraschalle: 120,51 Euro
US Paket 2: sechs Schwangerschaftsultraschalle mit Doppler: 162,19 Euro
US Paket 3: sechs Schwangerschaftsultraschalle mit 3D/4D US: 191,03 Euro
US Paket 4: sechs Schwangerschaftsultraschalle mit Doppler und 3D/4D US: 232,71 Euro

Was ist ein 3D/4D Ultraschall?

Mit dieser Ultraschalluntersuchung kann eine dreidimensionale Darstellung des Kindes erfolgen. Auch hierbei liegt das Augenmerk darauf, den Gesundheitszustand des Kindes festzustellen und mögliche Erkrankungen vorzeitig zu erkennen.

HD-live Untersuchung

Als Vorsorge kommt HD-live seit geraumer Zeit zum Einsatz. Hierbei lassen sich realitätsnahe Bilder vom Kind im Mutterleib erreichen. Mit HD-live kann eine sehr scharfe Visualisierung erfolgen, die Fehlbildungen, Mimik und Gesten des Kindes aufzeigt. Zur Vorsorge bei Risikoschwangerschaften kann mit einer HD-live Untersuchung der Zustand des Kindes visualisiert werden.

First-Trimester-Screening

Beim First-Trimester-Screening, einer genauen Untersuchung in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft gehen wir wie folgt vor:
– Aufklärungsgespräch vor der Untersuchung (Risikoschwangerschaft, Empfehlung für Fruchtwasseruntersuchung etc.)
– Messung der Nackendicke
– unbedenkliche Ultraschalluntersuchungen über der Bauchdecke in der 11 bis zur 13 Schwangerschaftswoche

Der Sinn eines First-Trimester-Screening liegt darin, frühzeitig ein Risiko für Chromosomenstörungen ausschließen zu können. Die Wahrscheinlichkeit, ein Down-Syndrom zu erkennen liegt bei 90 Prozent. Es handelt sich dabei um eine Risikoeinschätzung und keinesfalls um eine definitive Diagnose. Für weitere Fragen zum First-Trimester-Screening stehen wir Ihnen in unserer Praxis in Bonn gerne zur Verfügung.

Harmony-Test

Mit dem Harmony-Test kann über eine Blutabnahme bei der Mutter, eine Chromosomenstörung des Kindes ermittelt werden. Der Harmony-Test gibt darüber hinaus Aufschluss über das Geschlecht des Kindes und zeigt Störungen der Geschlechtshormone. Das Ergebnis der Blutuntersuchung liegt in der Regel nach sieben Tagen vor, so dass ein Analysegespräch bald in unserer Praxis in Bonn erfolgen kann.

Weiterhin bieten wir folgende Möglichkeiten der Vorsorge an:

– Toxoplasmose-Test
Toxoplasmose kann durch Katzenkot, rohes Fleisch oder durch Obst übertragen werden und stellt besonders in der Schwangerschaft ein hohes Risiko dar. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, einen Toxoplasmose-Test durchführen zu lassen. Dieser wird jedoch nicht von allen Krankenkassen übernommen. Der Test wird in der Regel zu beginn der Schwangerschaft durchgeführt und kann das Risiko einer Fehlgeburt deutlich verringern.

– Streptokokken-Abstrich
– Blutabnahme für HIV + Hepatitis C

Präeklampsiediagnostik mit den Markern SFLT-1 und PIGF

Bei 3 bis 8 Prozent aller Schwangeren kommt es zu einer Komplikation in der Schwangerschaft – einer Präeklampsie. Sie tritt erst nach der 20. Schwangerschaftswoche auf. Der Verlauf ist variabel und kann sowohl Bluthochdruck als auch Proteinurie aufzeigen. Tritt die Präeklampsie auf, stellt dies eine ernstzunehmende Gefahr für Mutter und Kind dar. Als Ursache für eine Präeklampsie während der Schwangerschaft ist eine Dysfunktion der Plazenta. Es kommt zu einer sogenannten Schwangerschaftsvergiftung. Eine Untersuchung und Präeklampsiediagnostik kann das Risiko einer Schwangerschaftsvergiftung verringern. Ab der 15. Schwangerschaftswoche lassen sich eine Untersuchung und entsprechende Messungen durchführen, die einen genauen Vorhersage-Quotient trifft. Wird die Gefahr einer Präeklampsie erkannt, sind wir in der Lage in unserer Praxis in Bonn entsprechende Gegenmaßnahmen zu treffen, die für das Ungeborene lebenswichtig sein können.